Der Orden blickt
in die Zukunft: Austausch und Vision
Vom 17. bis 21. März fand in der
Generalkurie in Rom das erste Treffen des erweiterten Generaldefinitoriums
statt. Das Gremium ist aus den Brüdern des Generaldefinitoriums und einer
Gruppe von Mitarbeitenden gebildet und dient dem Dialog und Austausch über
grundlegende Fragen, die unsere Ordensfamilie betreffen. Das Treffen war eine
wertvolle Gelegenheit, um über die zukünftigen Herausforderungen nachzudenken
und konkrete Strategien für das neue Sessennium zu entwickeln.
Leitung und
Richtlinien für die Zukunft
Die Sitzung begann mit einer tiefschichtigen
Reflexion zum Thema Führung, wobei drei grundlegende Dimensionen, was Führung
im Orden bedeutet, im Mittelpunkt standen: der Aspekt des Hirten, des Animators
und des Verwalters. Diese Überlegungen sollten den Grundstein zu einer bewussten
und strukturierten Leitung des Ordens im Einklang mit dem Charisma und der
Sendung legen, die der heilige Johannes von Gott uns hinterlassen hat.
Anschließend befasste man sich
eingehend mit den Erklärungen des 70. Generalkapitels, mit einer eingehenden
Analyse der Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, um die Identität des Ordens
zu festigen und seine Präsenz auf internationaler Ebene zu stärken.
Kommissionen und
konkrete Strategien
Einen zentralen Moment der Sitzung
bildete die Vorstellung der Kommissionen, die zur Koordinierung und Gestaltung
der verschiedenen inhaltlichen Arbeitsbereiche im Orden geplant sind. Die Verantwortlichen
erläuterten Struktur, Zusammensetzung und die künftigen Strategien ihrer
jeweiligen Bereiche:
Ein zentraler Aspekt, den die
direkte Beteiligung der Mitarbeitenden an den Beratungen des
Generaldefinitoriums vermitteln will, ist die Bedeutung der Zusammenarbeit
zwischen Brüdern und Mitarbeitern bei der Weiterentwicklung und Weitergabe des
Ordenscharismas. Das Charisma der Hospitalität ist ein Auftrag, der durch den
Beitrag aller Personen verwirklicht wird, welche die Werte des Ordens teilen.
Die aktive Präsenz der Mitarbeiter in den verschiedenen Lebens- und
Tätigkeitsbereichen des Ordens ermöglicht es, den Horizont der Hospitalität und
das Dienstangebot des Ordens zu erweitern und die Kontinuität und Erneuerung
seiner Sendung im Dienst an den Schwächsten ständig weiterzuentwickeln.
Herausforderungen
in den Regionen und synodaler Weg
Anschließend gaben die Generalräte
einen Überblick über ihre jeweiligen Regionen, wobei sie die wichtigsten
Merkmale und künftigen Herausforderungen unterstrichen:
Bei diesem Gesprächspunkt wurde
nachdrücklich die Notwendigkeit betont, die gemeinsame Identität zu stärken und
eine Weitergabe des Charismas zu fördern, die in den Werten des Ordens
verwurzelt ist.
Im Dienst der
Schwächsten
Die mehrtägige Begegnung war ein
entscheidender Moment, um eine gemeinsame Vision des Ordens zu konsolidieren
und seine zukünftigen Aktionen zu orientieren, wobei das Hauptaugenmerk immer
auf dem Auftrag lag, für die schwächsten Menschen da zu sein und sich um sie zu
kümmern.
Wie Pater General Pascal Ahodegnon
wiederholt betonte, ist die Arbeit des erweiterten Generaldefinitoriums als ein
sich ständig weiterentwickelnder synodaler Prozess zu sehen, der zum Ziel hat,
gemeinsam den Weg in die Zukunft zu gehen, Verantwortung zu teilen und konsequent
auf die Herausforderungen unserer Zeit zu antworten. Nach dem Vorbild des
heiligen Johannes von Gott will der Orden mit diesem gemeinsamen Weg weiterhin
mit Leidenschaft, Hingabe und Dienstbereitschaft ein Bezugspunkt für die
Schwächsten bleiben.